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    Die Marke „Modehaus MÜLLER” definiert ihre Einzigartigkeit
    durch die gekonnte Zusammenstellung bekannter großer Marken,
    kombiniert mit den Highlights noch nicht so bekannter Mode-
    labels und dem individuellen und persönlichen Service durch unsere qualifizierten und ausgebildeten Modeberaterinnen.

    Die Menschen und die Mode – das ist Modehaus MÜLLER.

    Geschäftsleitung

    Dietrich Müller

    Sigrid Müller-Götz

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    135 Jahre Modehaus Müller

    Unsere Geschichte

    Im Jahre 1879 eröffnete der Färber- und Tuchmacher-Meister Georg Friedrich Müller, der Ur-Großvater des jetzigen aktiven Generation, ein Ladengeschäft. Es ist anzunehmen, daß der Handel mit Tuchen und Stoffen noch sehr viel weiter zurückliegt, denn bereits 2 Generationen vor dem Firmengründer war Mathäus Müller (1748 - 1820) der erste Tuchmacher in der Familie. Die Tuchmacher webten damals ihre Stoffe in ihren Wohnungen und legten sie dann zum Bleichen auf die Wiese aus. Daher auch der Name „die Bleiche” – für das frühere Grundstück des Stadtgartens, dem heutigen Standort des Schuhhauses Fritz Karl.

    Georg Friedrich Müller, als Tuchmacher viel in der Fremde gewesen, erkannte bald, daß allein mit dem Stoffweben kein ausreichender Unterhalt gewährleistet war. Nochmals zog er aus, um das Schönfärben und Drucken zu erlernen; anschließend richtete er im elterlichen Haus „Obere Badstr. 25” eine Stoffhanddruckerei ein. Der Handdruck erfolgte mit Druckmodeln, wovon heute noch einige im Besitz der Familie Müller sind. Die schönsten hatte Friedrich Eug. Müller später dem Stadtmuseum zur Verfügung gestellt. Leider sind sie bei den letzten Kriegsereignissen in Verlust geraten.

  • 2

    Da die Räumlichkeiten für die aufstrebende Färberei sehr bald zu klein waren, richtete Georg Friedrich Müller in der Friedrichstraße, an der damals noch offen fließenden „Wäschbach”,
    eine neue Färberei ein. Aus dieser Zeit stammt auch der noch heute bekannte Hausname
    „Färber-Müller”.

    Im Jahre 1879, nach seiner Heirat mit Karoline Philippine, geb. Dilo, eröffnete er zusammen
    mit seiner Frau in der „Oberen Badstraße” ein Manufaktur-warengeschäft und ließ es im Handelsregister eintragen. Wir betrachten dies als das offizielle Gründungsjahr unserer Firma.
    In den ersten Jahren waren die Beiden mit der Entwicklung ihres Betriebes recht zufrieden.
    In den 90er Jahren des vorletzten Jahrhunderts wurde das Geschäft schwieriger, was sie veranlasste, mit Mustern die Kundschaft in der Umgebung zu besuchen.

    Wie uns vom Hörensagen und aus Unterlagen bekannt ist, sind die Ur-Großeltern und ganz besonders die Ur-Großmutter nach dem Tode ihres Mannes im Jahre 1899 auf ihren Reisen bis in die Gebiete Osterburken, Würzburg und Buchen gekommen. Karoline Philippine Müller war eine außerordentlich tüchtige, fleißige und sparsame Geschäftsfrau, die in den Jahren bis zum 1. Weltkrieg ein beachtliches Vermögen erarbeitet hat. Der 1. Weltkrieg unterbrach jedoch die gute Entwicklung des Geschäftes.

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    Im Jahre 1923, nach dem Tode seiner Mutter, übernahm Friedrich Eugen Müller
    das elterliche Geschäft.

    Durch eine gründliche Ausbildung in renommierten Einzelhandelsgeschäften
    und seine mehrjährige Reisetätigkeit für eine der damals bedeutendsten
    Großhandelsfirmen brachte er die besten Voraussetzungen dafür mit.

    Zusammen mit seiner Frau Marie, geb. Baacke, die er während seiner
    Tätigkeit in Thüringen, in Eisenach heiratete, ging er mit viel Energie und Unternehmungswillen daran, das Geschäft weiter aufzubauen.

  • 4

    Die schweren Lasten der Inflation hemmten bald ihre Bemühungen.

    Nach der Abwertung im November 1923 ging es langsam, aber
    stetig durch großen persönlichen Einsatz wieder voran, weshalb die
    Räumlichkeiten in der „Oberen Badstraße” bald zu klein wurden.

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    Durch Auflösung der „Restauration Weimann” im Jahre 1926 wurde in der heutigen
    Bahnhofstraße ein Objekt, die heutige Firma Geschenkhaus Lang, frei.
    Die Firma „Kaisers Kaffee-Geschäft” übernahm den Umbau und vermietete
    Friedrich Eugen Müller einen geeigneten Raum. Der erste und wichtige Schritt
    in die Bahnhofstraß war getan.

    Um auf dem Gebiet der Warenversorgung, des preisgünstigen gemeinsamen
    Wareneinkaufs und der Information Schritt halten zu können, hat man
    sich weitblickend schon im Jahre 1926 einem Einkaufsverband angeschlossen.

    Wenige Jahre später reichten auch die neuen Räumlichkeiten nicht mehr aus
    und man ging auf die Suche nach Erweiterungsmöglichkeiten.

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    Durch einen Zufall wurden sie 1931 gefunden,
    denn das damalige ev. Pfarrhaus, der heutige
    Standort, konnte käuflich erworben werden.

    Am 1. Oktober 1931 wurde ein für damalige
    Verhältnisse großartiges Geschäft mit modernen
    Schaufensteranlagen eröffnet.

    Bereits 1933 wurde das Haus durch den Aufbau
    eines weiteren Stockwerkes vergrößert.

  • 7

    Der zweite Weltkrieg unterbrach so viele Hoffnungen und mnErwartungen. Das Geschäft wurde im Laufe der Kriegsjahre eine bessere Verteilerstelle, kaufmännische Fähigkeiten konnten nicht mehr entfaltet werden. Als am Ostersamstag 1945 die amerikanischen Soldaten in die Stadt Eberbach einmarschierten, war das Geschäft praktisch leer. Ware gab es so gut wie keine mehr.

    In den nächsten 3 Jahren bis zur Währungsreform 1948 musste man sich mühselig durchringen; ständig war man bemüht, Ware herbei zu schaffen.

    Marianne Müller, die Tochter von Marie und Friedrich Eugen Müller, war mittlerweile ebenfalls im Geschäft tätig.
    Zur Firma zählten damals 8 Mitarbeiterinnen.

     

  • 8

    Der Neuaufbau des Warensortiments und die Wiederbeschaffung machten ausgedehnte Einkaufsreisen erforderlich, was zur damaligen Zeit kein Vergnügen war. Zur Entlastung des Inhabers suchte die Firma deshalb einen Assistenten.

    Als Sohn eines früheren Kollegen in Thüringen bewarb sich Gerhard Müller – zufällig namensgleich – auf diese Stelle und hatte  das Glück, diese Position zu erhalten.

    Am 1. Oktober 1948 trat er in die Firma ein, 1950 wurde aus dem Kollegensohn der Schwiegersohn.

  • 9

    Mit gemeinsamer Kraft ging es an den Wiederaufbau der Firma.

    1954 konnte der erste Erweiterungsbau nach dem Kriege begonnen werden
    und die Baulücke zwischen dem bestehenden Ladengeschäft und der
    damaligen alten Volksschule – heute Bosch/Papritz – wurde geschlossen.
    Das Grundstück war schon 1938 dafür erworben worden.

    im selben Jahr konnte auch das 75-jährige Jubiläum mit einem großen Jubiläumsverkauf gefeiert werden.

  • 10

    Weitere Bauabschnitte folgten 1958 und 1964 in den Abständen, wie von der Stadt weitere Anteile vom ehemaligen Schulhof erworben werden konnten. Viele Jahre musste hart verhandelt werden, bis für das „Rote Kreuz”, das damals am „Lindenplatz” eine Garage und einen Schulungsraum besaß, eine Ausweichmöglichkeit in der Friedrich-Ebert-Straße gefunden werden konnte.

    1968 war es dann soweit und mit einem Erweiterungsbau wurde ein Eingang vom „Lindenplatz” geschaffen.

    In 1969 war es durch die mittlerweile erlangte Umsatzgröße möglich, zu einem der größten und leistungsfähigsten Textil-Einkaufsverbände, der KMT Köln, überzuwechseln.

  • 11

    Die nächste größere Erweiterung stand im Jahre 1972 an. Unsere Nachbarn, Familie Lang, hatten einen großzügigen Neubau zur Aufnahme eines Lebensrnittel-Supermarktes für die Firma „Kaisers Kaffee-Geschäft" erstellt. Zwischen Vertragsabschluß und Fertigstellung fusionierten die beiden damaligen Lebensmittelgiganten „Tengelmann” und „Kaiser's Kaffee”. Die Firma „Kaiser” verzichtete daraufhin auf eine Eröffnung und bot uns das Objekt an. Trotz aller voraussehbarer Belastungen konnte es für uns gar keine andere Wahl geben, als die Räume zu übernehmen.

    Baulich konnten keine größeren Veränderungen mehr vorgenommen werden, die Möglichkeit einer ausreichenden Verbindung zu den anderen Geschäftsräumen war jedoch vorhanden. Durch diese Erweiterung konnte eine großzügige Damen-Oberbekleidungsabteilung geschaffen werden und auch Räume für Wareneingang, Auszeichnung, Büros und Lagerräume kamen hinzu.

    Im Jahre 1979 konnte das Unternehmen das 100-jährige Jubiläum feiern. Damals wurden ca. 70 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt. Das Jubiläumsjahr gab dem Umsatzwachstum einen kräftigen Impuls, der auch in den kommenden Jahren durch eine stetige Aufwärtsentwicklung erhalten werden konnte.

  • 12

    Im Jahre 1983 trat der älteste Sohn von Gerhard und Marianne Müller, Dietrich Müller, in das Unternehmen ein. Nach seiner Ausbildung zum Diplom-Kaufmann an der Universität Mannheim mit den Studienschwerpunkten Marketing und Personalwesen verbrachte er zunächst ein Jahr als Volontär in einem großen Modehaus in Bielefeld und war anschließend 4 Jahre Geschäftsführer eines führenden Damen-Modehauses in Mainz.

    Eine erste Erweiterung erfolgte 1984 durch die M-Boutique im Hause Spohr am Lindenplatz. Speziell die junge Kundin fand hier die neuesten Trendmodelle.

    Der Generationswechsel im Hause Müller vollzog sich kontinuierlich. 1985 kam Sigrid Müller, die jüngere Schwester, zur Verstärkung ins elterliche Geschäft. Sie hatte nach einer klassischen Einzelhandelslehre in Darmstadt das Studium zur Staatlich-geprüften Textil-Betriebswirtin (LDT) in Nagold absolviert, anschließend praktische Erfahrungen als Substitutin und Einkäuferin in großen Modehäusern in Kempten und Ravensburg gesammelt.

  • 13

    Nach gründlicher Vorplanung wurde im Jahre 1986 das bisher größte Umbauvorhaben realisiert. Das gesamte Haus wurde neu konzipiert und modernisiert. Das Ergebnis war ein gläsernes Treppenhaus zum Haspelturm hin, der Einbau eines großzügigen Fahrstuhles, der vor allem Rollstuhlfahrern und Müttern mit Kinderwagen den Einkauf im 1. OG ermöglichte.

    Hinzu kam die Klimatisierung der gesamten Verkaufsräume sowie eine deutliche Flächenerweiterung im 1.OG. Der Erfolg dieser Umbaumaßnahme ließ nicht auf sich warten und der Umsatz entwickelte sich in den Folgejahren ausgesprochen positiv.

    In diesen Jahren wurde auch intensiv daran gearbeitet, eine Entwicklung weg vom klassischen Textilhaus zum modernen Modehaus einzuleiten. Ausgesprochen aufwändige Mode-Galas im großen Saal der Stadthalle mit der zur damaligen Zeit auf den Laufstegen der Modemetropolen bekannten Petra Nova waren kulturelle Höhepunkte im Veranstaltungskalender von Eberbach.

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    Bereits 1991  nahm man die nächste Erweiterung in Angriff. Im 1. OG konnte ein Durchbruch zum Hause Lang, in dem sich seit 1972 die Damenabteilung befindet, geschaffen werden. Auf der neuen Fläche wurde die gesamte Aussteuer-, Kurzwaren- und Stoffabteilung untergebracht, dadurch konnte die Junge Männermode eine deutliche Aufwertung erfahren.

    Nachdem das gesamte Haus immer stärker auf Mode ausgerichtet war, wurde die M-Boutique als Verkaufsfläche geschlossen und das Sortiment ins Haupthaus eingegliedert.

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    Der 21. Dezember 1993 wird allen Eberbachern in Erinnerung bleiben. Nach starken Regenfällen stiegen der Neckar und die Nebenflüsse so stark an, dass die gesamte Innenstadt überflutet wurde.

    Bereits in den Mittagsstunden stieg der Pegel unaufhaltsam, mit dem Einsatz aller verfügbaren Kräfte wurden die Keller und das Erdgeschoss geräumt.

    Gegen 18 Uhr liefen die Keller von oben voll, beim Höchststand von 9,40 m gegen 23 Uhr hatte das Jahrhunderthochwasser das gesamte Erdgeschoss in einer Höhe von ca. 50 cm überflutet.

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    Die nächsten Monate standen im Zeichen der Schadensbeseitigung und des Neuaufbaus.

    Bereits im Juni 1994 konnte das Haus wieder
    neu eröffnet werden.

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    Im Jahre 2003 wurde das Haus einer erneuten Modernisierung unterworfen. Auch die modische Ausrichtung wurde weiter vorangetrieben.

    Infolge dieser Neuausrichtung wurde die Kinderabteilung aufgegeben, die Männerwelt mit neuen Marken ausgebaut und Original-Markenshops installiert.

    Zum 125-jährigen Jubiläum im Jahre 2004 präsentierte sich das ehemalige Textilhaus als attraktives Modehaus.

  • 18

    Kontinuierlich wurde in den Folgejahren weiterentwickelt und der modische Anspruch durch Aufnahme neuer Marken weiter gefestigt.

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    Nach intensiver Planungsphase haben wir im Jahre 2011 beschlossen, die eindeutige Positionierung als Modehaus vorzunehmen.

    Die Aussteuerabteilung mit Bettwaren, Bettwäsche, Frottierwaren und Tischdecken wurden aufgegeben und das Haus nach einem sehr erfolgreichen Räumungsverkauf in 8 Wochen komplett umstrukturiert und neu gestaltet.

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    Glanzstück ist nach dem Umbau zweifellos
    die Wäsche- und Dessousabteilung im 1. OG. Auf ca. 200 qm finden unsere Kundinnen heute ein der schönsten Wäscheabteilungen der Region mit einem Angebot, das in Tiefe und Breite mit jedem Großstadthaus mithalten kann.

    Die Modewelten wurden neu gegliedert und
    optimal strukturiert. „Modern Women”, „Trend” und „Young Fashion” bezeichnen die Damen-Modewelten, die Männermode gliedert sich in die Bereiche „Casual”, „Business” und „Young Fashion”.

  • 21

    Links im Bild die Geschäftsinhaber im Jahre 2013: Senior Gerhard Müller umrahmt von seinen Kindern, Sigrid Müller-Götz und Dietrich Müller, die das Unternehmen gemeinsam führen.

  • 22

    Die Entwicklung geht weiter. Im Jahre 2014, dem Jahr, in dem das Unternehmen seinen 135. Geburtstag feiert, wurde das Sortiment weiter modernisiert. Neue Marken runden das Angebot ab. Abteilungen wurden neu geordnet und das Visual Merchandising erfuhr eine völlige Neuaufstellung.

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    In diesem Rahmen wurde  auch der Auftritt nach außen überarbeitet und ein neues Logo kreiert. Dieses löst den seit über 80 Jahren in der Grundform erhaltenen, aber immer wieder modifizierten Schriftzug ab und soll Modernität und Zukunftsorientierung unterstreichen.

  • 24

    Die Marke „Modehaus MÜLLER” definiert auch in Zukunft  ihre Einzigartigkeit durch die gekonnte Zusammenstellung bekannter großer Marken, kombiniert mit den Highlights noch nicht so bekannter Modelabels und dem individuellen und persönlichen Service durch unsere qualifizierten und ausgebildeten Modeberaterinnen.

    Die Menschen und die Mode – das ist Modehaus MÜLLER.

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